Zukunft der Arbeit – von Jobsharing bis Firmen-Labs

ihr_wus_5-03Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Welche Trends und Herausforderungen gibt es? Welche guten Beispiele lassen sich heranziehen, um daraus zu lernen? Auf diese und weitere Fragen suchen viele Unternehmer Antworten, Impact Hubs sind Orte, die dabei helfen diese zu finden. Deshalb wollte auch das Team des Impact Hub Ruhrgebiet dazu einige Impulse geben. Dazu trafen wir uns zur 5. Warm Up Session im August in Witten beim Raum e.V. in der Wiesenstraße.

Nach dem Impact Hub Intro erzählten uns in einem ersten Input Nina Frost und Sina Echterhoff von thyssenkrupp Steel die Geschichte, wie sie es schafften ihr Vorhaben umzusetzen, sich den verantwortungsvollen Job des Diversity Management per “Jobsharing” zu teilen. Ihr Fazit ist durchweg positiv, die Vorteile sowohl für den beruflichen als auch den privaten Bereich sind herausragend. Aus Sicht der beiden gibt es noch viele Chancen deutlich mehr Jobs per Jobsharing Modell zu besetzen – nicht nur bei thyssenkrupp.

ihr_wus_5-01In einem zweiten Input von Dominik Gross, der das Ausgründungsprojekt „Founders Foundation“ der Bertelsmann Stiftung vom ersten Tag an geleitet und mitkonzipiert hat, lag der Schwerpunkt auf “Firmen-Labs”. Eindrucksvoll argumentierte Dominik, warum firmeneigene Akzelleratoren oder Inkubatoren, vorzugsweise in Berlin, oft nicht die erhofften Impulse und Ergebnisse zurück in das Unternehmen bringen. Sein Fazit ist, dass es viel erfolgreicher sein kann mit lokalen und regionalen Initiativen in diesem Bereich zu kooperieren und sich zu vernetzen, statt eigene Strukturen aufzubauen. Impact Hub sei hier ein vielversprechendes Modell, genauso wie die Founders Foundation für Ostwestfalen.

Im Anschluss genossen alle den Innenhof des Cafés, denn dort wurde die Hitze des Tages bei kühlen Getränken allmählich erträglicher. Auch dieser Sommerabend wurde noch etwas länger – gefüllt mit tollen Gesprächen und neuen Bekanntschaften.

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